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Hausbautechnik

Posted by Guido on 21. Januar 2012 with 2 Comments as , ,

Es wird überall gebaut … . Da fällt einem doch ein Lied von Mike Krüger ein, über Bodo, der noch spät am Baggerloch baggert. Ja, ein bisschen Wahrheit ist da schon dran, denn wenn das Budget eines Bauherren nahezu unerschöpflich ist, dann wird Tag und Nacht pausenlos geackert! Wenn man aber kein Ölscheich ist, dann lässt man den Bauarbeitern ihren verdienten Feierabend und wartet eben etwas länger, bis das Eigenheim fertig ist!

Überhaupt gibt es ja nichts zu bemängeln an der Geschwindigkeit, mit der Häuser errichtet werden; wer es eilig hat, nimmt eben ein Fertighaus … . Wobei ‘Fertighaus’ nicht ganz zutrifft, denn Fertighäuser werden nicht fertig am Stück geliefert, sondern aus seriengefertigten Einzelteilen vor Ort zusammengesetzt! Wie unterscheidet sich das vom konventionellen Hausbau? – Nun, ein konventionelles Backsteinhaus wird aus vielen Tausend Steinen gebaut, die alle einzeln verarbeitet werden müssen. Ein Fertighaus besteht nur aus ein paar Dutzend größeren Platten, die dann zusammengesetzt werden müssen.

Man kann also frei wählen, ob man lieber sein Haus ‘Stein auf Stein’ bauen lassen will, oder ob es doch etwas schneller gehen soll, dann mit Fertigbautechnik. Jede Verfahrensweise hat ihre Vor- und Nachteile. Deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig mit der Bauplanung zu beginnen, um alle Eventualitäten berücksichtigen zu können!

Natürlich hat man die Qual der Wahl … , denn, selbst wenn man sich für die grundsätzliche Bautechnik entschieden hat, muss man noch die genauen Materialien für die Wände, die Fassade, die Fenster usw. auswählen! Als Nächstes kommt dann die Innenraumgestaltung: Welche Heizkörper werden gewünscht, wie soll der Fußboden verlegt werden und und und … .

Bauen ist immer ein Abenteuer!

Fertighaus auch nicht gleich fertig

Posted by Bauarbeiter Darsim on 22. November 2011 with No Comments as ,

Der Bau eines Fertighauses erweckt bei vielen Bauherren den Eindruck, als ob man nur noch in das erstellte Haus einziehen müsste. Prinzipiell ist das durchaus richtig, aber in der Praxis sieht die Sache dennoch anders aus. Ein Fertighaus wird auf einer Bodenplatte oder einem Keller errichtet. Die ausführende Firma ist nur für diese Gewerke tatsächlich zuständig. Die Verantwortung des Bauherrn beginnt also schon bei der Erstellung des Hauszuganges über das Grundstück von der Straße bis zur Haustür. In der Regel ist das Gelände um das Fertighaus eine unbefestigte Baustelle mit allerhand Bauabfällen.

Nachdem ein befestigter Zugang zum Haus erstellt wurde, kann an den Einzug gedacht werden. Voraussetzung ist jedoch der erfolgte Kanalisationsanschluss, eine Erschließung mit Wasser und Strom und eventuell für Telefon und Internet. Vor dem Einzug müssen die Bewohner eventuell noch eine Anlage für den TV-Empfnag einkalkulieren, die von der Fertighausfirma ebenfalls meist nicht mitgeliefert wird. So wird der Einzug in ein Fertighaus noch von zahlreichen erforderlichen Arbeiten begleitet. Die Erstellung der Außenanlagen wird für Garten, Terrasse, Garage und Grundstückseinfahrt noch manche anstrengende Aktivitäten erfordern.