Disziplin beim Essen und Trinken!

Posted by Guido on 19. November 2012 with No Comments as , ,

Ein Haus ist fertig! Was darf da nicht fehlen? – Klar, das Richtfest muss nunmal sein! Bei einem Richtfest, wenn das Dach schon fast fertig gedeckt ist, wird gerne viel Alkohol getrunken, aber Grillen ist ebenso beliebt. Nur, wie schmeckt das Gegrillte eigentlich am besten?

Auf dem Holzgrill mit echtem Buchenholz gegrillt, schmeckt zwar alles schön nach Geräuchertem, jedoch nicht jeder mag diesen intensiven Geschmack, leider! Sehr neutral kommt hier schon der Elektrogrill daher, welcher bekanntlich ohne Brennmaterial auskommt, und da der heizende Strom dem Grillgut keinen Beigeschmack zu geben vermag, wie sollte ein Steak hierbei denn nach mehr als ausschließlich Fleisch schmecken?

Was für eine Grilltechnik, ob elektrisch, mit Gas, Spiritus, Kohle oder Holz betrieben, auch genutzt wird, vor dem neu gebauten Haus zu sitzen und zünftig zu schmausen, das lässt keinen Gaumen kalt! Ein Bier, eine Wurst, ein Korn, ein Steak, man isst und trinkt sich so durch den Abend … . Am Ende einer langen Nacht stehen letztlich allerdings so Manche vor dem werten Örtchen und sehen mit an, wie so allerlei ihnen aus dem Gesicht zu fallen beginnt! War es der Alkohol, oder ist etwa doch das fette Essen alleine daran schuld?

Tatsächlich ist es nicht verwunderlich, wenn die Übelkeit sich breitmacht, sobald das körpereigene Gefühl für Sättigkeit missachtet wird! Der Konsum von alkoholischen Getränken begünstigt natürlich ebenso, dass im Körper so Einiges drunter und drüber gehen kann. Was soll man denn aber machen, wenn bei solch einer Feier die Lust aufs Essen und Trinken gar übergroße Ausmaße annimmt?

Am besten ist, man versucht, sich ein klares Bild vom eigenen Appetit zu machen, bevor die Festlichkeiten beginnen, versteht sich! So kann dann später auch nicht so schnell eine Fehleinschätzung der eigenen Magengröße zum jähen Erbrechen führen. Wäre da nicht der geradezu gehirnerweichende Effekt des Alkohols, könnte in diesem Fall wohl wirklich allgemein konsequenter gegessen und getrunken werden?

Sehnsucht

Posted by Guido on 11. November 2012 with No Comments as , ,

Sie geht langsam weiter durch die gläserne Welt hinter der Sicherheitskontrolle. Er sieht ihr zu, und Tränen beginnen, seine Augen feucht werden zu lassen! “Ein Mann soll nicht weinen!”, an diesen Spruch denkt er und verkneift sich allzu opulentes Weinen. Das ändert aber nichts an seinem Gefühl!

“Ich will meine Mutter besuchen, sie ist krank und braucht mich!” hatte es plötzlich geheißen, und der Boss hatte ihm leider keinen Urlaub genehmigt, frei nach dem Motto: “Wenn Sie jetzt gehen, brauchen Sie nie mehr wiederzukommen!”. Also muss er gerade jetzt zu Hause bleiben, und kann eine Zeit lang nur per Telefon mit seiner Frau reden!

Nun ist der Moment nichtsdestotrotz gekommen und das Flugzeug hebt ab. Sie atmet tief durch, denn seit 3 Jahren ist sie nicht einen Tag ohne ihren Mann gewesen! Letztes Mal war es der 60. Geburtstag von Papa, nun ist Mama mit Fieber im Bett und Papa liegt mit einer Lebensmittelvergiftung im Krankenhaus. Eine Woche lang wird sie wohl bei ihrer Mutter nach dem Rechten sehen müssen … . Wie soll sie bloß die Nächte ohne den Mann an ihrer Seite aushalten?

Er wälzt sich unterdessen von einer Seite auf die andere. Wo ist seine Frau? Seine Hand sucht seine Frau, doch sie ist schlicht nicht da! Er fährt erschrocken auf: “Schatz, wo bist Du?”! Doch dann erinnert er sich schnell daran, dass sie ja für ein paar Tage nicht da sein wird und ihm kommen erneut die Tränen. Wie es ihr wohl geht? Jetzt ruft er sie an!

“Na, wie geht es Dir?” – “Einsam und kalt! Mama spart schon wieder an der Heizung, und Du bist nicht da, um mich aufzuwärmen.” – “Ja, ich hab’ unsere Heizung auch hochgedreht, trotzdem ist es so leer hier im Haus! Wann kommst Du denn? Geht es Deiner Mutter schon besser?” – “Na ja, immer noch Fieber, und der Arzt meint, sie soll mindestens eine Woche drinnen bleiben, bevor sie wieder ‘raus geht!” – “Oh, das ist aber schade! Ich hoffe, sie erholt sich bald wieder, und Du kommst bald nach Hause!”

Endlich ist die Zeit des Alleinseins zu Ende! Er wartet voller Sehnsucht am Flughafen. Da kommt sie! Er rennt auf sie zu und umarmt sie. “Ich hab’ Dich so vermisst, mein Schatz, ich hab’ Dich so lieb!” – “Ich hab’ Dich auch lieb, und Du hast mir auch so sehr gefehlt, dass ich manchmal nicht gut schlafen konnte!” Sie freuen sich sehr, dass sie wieder zusammen sind! War das Haus nicht schrecklich leer, diese Tage lang?

Neubaugebiete

Posted by Guido on 29. Oktober 2012 with No Comments as , ,

Haus an Haus steht in der gerade erst frisch angelegten Straße. Vor ein paar Monaten standen hier nichts als Bäume, doch jetzt ist das Neubaugebiet zu einem richtigen, kleinen Stadtteil herangewachsen! Als verkehrsberuhigte Zone angelegt, sind im gesamten Gebiet mit neuen Häusern Autos zwar erlaubt, jedoch eher unwillkommen.

Wer sein neues Zuhause mutig in ein Neubaugebiet verlegt, der bekommt eine Sache gratis, nämlich eine Extraportion an Abenteuer! Ein Haus ist noch nicht fertig, das andere steht bereits fest auf dem Boden der Tatsachen. Die Leute finden anstelle gepflegter Vorgärten zuerst noch blanke Erde dort vor, wo einmal Büsche und Bäume sprießen sollen!

Nach ein paar Monaten des Wachsens sind dann aus den Samen in der Erde stattliche Gärten herangewachsen. Langsam beginnt die Nachbarschaft, Gestalt anzunehmen! Der eine Nachbar hat sich bereits für einen Pflaumenbaum im Vorgarten entschieden, der andere freut sich schon über seine Tanne. Blumen, Beerenbüsche, Kräuterbeete, so viele verschiedene Gewächse nehmen friedlich nebeneinander Platz, dass man meinen könnte, in der ganzen Nachbarschaft herrschten Frieden und Gemeinschaftsgefühl vor!

Vor den neugebauten Häusern tummeln sich die jungen Leute. Sie küssen sich, vergnügen sich und sind glücklich, in dieser Oase der Geborgenheit, in bester Nachbarschaft, ihre Nächte vor dem Haus ihrer Familie, gemeinsam mit Freunden, verbringen zu können!

“Warum küsst Du denn ausgerechnet dieses Mädchen?” fragt die Mutter ihren Sohn. Er erklärt ihr, dass sie einfach umwerfend toll sei, und er es deshalb unter keinen Umständen lassen könne, sie weiterhin zu küssen! Ja, ist die Liebe nicht etwas Wunderbares?

Schlafen ist wichtig für die Gesundheit!

Posted by Guido on 26. Oktober 2012 with No Comments as , ,

Es ist ein ganz normaler Tag. Die Sonne geht am Horizont langsam auf, der Himmel färbt sich rötlich und alles ist noch still, so früh am Morgen. Wenn man genau hinhört, dann kann man sogar den Vögeln draußen beim Zwitschern lauschen! Verspricht dies nicht eigentlich, ein ganz schöner Tag zu werden?

Wie im Fluge vergeht der Tag, und im Haus kehrt, mit Einbruch der Dunkelheit, auch wie gewöhnlich die Abendstimmung ein. Pünktlich endet der Fernsehfilm und man will sich endlich zum wohlverdienten Schlaf ins Bett begeben. Kaum dass sich das Ohr daraufhin auf dem Kopfkissen so richtig bequem gemacht hat, passiert jedoch plötzlich Folgendes: Einmal dreht der Nachbar im Nebenhaus seine Stereoanlage auf Konzertlautstärke auf, nur um sein Lieblingslied einmal mehr ganz in voller Pracht bewundern zu können, ein andermal lässt irgend jemand in der Nähe einen Böller hochgehen, dann bellen unvermittelt die Hunde in der Gegend laut, ein Flugzeug brummt herum und und und … .

Erst nach Stunden ist es wieder wirklich ruhig genug, um den erholsamen Nachtschlaf schließlich antreten zu können! Was im Einfamilienhaus noch zumeist relativ glimpflich abläuft und selten vorkommt, das gestaltet sich hingegen in Wohnungen mit vielen unmittelbaren Nachbarn dann schon deutlich schwieriger. Sollten beispielsweise die Wände zu dünn dimensioniert worden sein, so kann man, sogar meistens völlig unfreiwillig, oft Zeuge von allerlei privaten Familienereignissen seiner Nachbarn werden, quasi als stiller Mithörer!

Was auch immer in den eigenen vier Wänden einmal den Nachtschlaf stören mag: Wichtig ist dabei, dass man selber seine ganz individuelle Strategie zum guten Durchschlafen entwickelt! Wie unschön wäre es denn, wenn über längere Zeiträume hinweg die Gesundheit unter dem Schlafmangel leiden würde?

Möbel und Geräte bekleiden die ansonsten nackten Räumlichkeiten

Posted by Guido on 22. Oktober 2012 with No Comments as , ,

“Schatz, wo ist die Küche?” fragt sonst nur ein Zeitgenosse, welcher sich im Haus absolut nicht auskennt. Sobald aber der moderne Bürger das entsprechende Zimmer betritt, weiß er sofort, wo er sich gerade befindet! In der Küche finden sich neben Herd und Kühlschrank oft auch Geschirrspüler und Waschmaschine, im Wohnzimmer steht der Fernsehapparat, im Schlafzimmer befindet sich der Radiowecker.

Vielfach sagt alleine schon die technische Ausstattung eines Raumes viel darüber aus, inwiefern das jeweilige Zimmer für jedwede Nutzung in Frage kommen könnte: Ohne Herd und Kühlschrank fiele die tägliche Küchenarbeit wohl sehr schwer, ohne Fernseher kann man sich im Wohnzimmer zudem keine Nachrichten ansehen, und obendrein wäre ein Schlafzimmer ohne Wecker in unserer akkuraten, pünktlichen sowie gleichermaßen schnellebigen Zeit eher ein Verschlafzimmer!

In einem Rohbau ist von alledem noch nicht viel zu sehen. Lediglich Löcher deuten darauf hin, wo einmal ein Klo oder ein Waschbecken existieren soll, doch alle anderen Räume, nämlich solche ohne Wasseranschluss, lassen sich erst mit Einzug des Mobiliars eindeutig als solche erkennen.

Was einmal aus einem Raum werden soll, wird also teilweise schon zum Bauzeitpunkt festgelegt, jedoch nicht bevor die Möbel im Zimmer platziert sind, kann man die Funktion jedes einzelnen Hausteils letztlich vollständig erkennen! Ohne all die technischen Gerätschaften sowie die große Vielfalt an unterschiedlichen Möbelstücken wäre kein heutiges Zimmer eindeutig charakterisierbar. Ob man sich hier für hochmodische Schränke im Stil von Stahl und Glas entschieden hat oder eher für traditionelles Holzmobiliar, dieser Entschluss bringt klare Unterschiede in der Wohnatmosphäre mit sich!

Jeden Tag begibt man sich aufs Neue in ein Abenteuer hinein: Die eigene Wohnwelt aus Tapeten, Teppichen und Mobiliar muss immer wieder neu betrachtet werden, sei es nun, um Ordnung zu schaffen, oder aus anderen Beweggründen heraus. Zusammenfassend bleibt zu bedenken, wie sehr die Ausstattung eines Raumes den Charakter der baulich festgelegten Rahmenbedingungen hervorzuheben oder eben auch abzuändern vermag!

Umständliche Reparaturen am und im Haus

Posted by Guido on 19. Oktober 2012 with No Comments as , ,

Die Handwerker kommen endlich! Ein Wasserrohrbruch hatte jäh das gesamte Haus quasi unbewohnbar gemacht, da kamen die Gelben Seiten gerade rechtzeitig in die Finger des Hausherren, um dem unerwarteten Dilemma umgehend schnell Abhilfe zu verschaffen. Nun sind die offenbar tüchtigen Männer mit den vielen Werkzeugen und den riesigen Muskelpaketen aber zum Glück fleißig bei der Arbeit!

Am Ende des Arbeitstages stellt sich, sehr zum Unbehagen der Hausbewohner, leider dann ein wenig Ernüchterung ein: Der Klempner meint, das Mauerwerk müsse noch viel weiter aufgestemmt werden, was dann wiederum einen Statiker nötig machen täte … . Doch am Telefon lässt die Sekretärin des vom Hausherrn ausgewählten Statikers nur salopp verlauten, in 3 Wochen hätte der werte Herr glũcklicherweise wieder einen Termin frei! Was fällt Einem dazu wohl spontan so ein?

Die drei Wochen bis zum besagten Termin muss die gesamte Familie wohl oder übel im Hotel verbringen, und das auf eigene Kosten, versteht sich! Kaum ist dann endlich der Statiker vor Ort, unterschreibt er bereits nach zweistündiger Überprüfung der Lage einen Wisch, der amtlich gültig bescheinigt, dass die vom Klempner geplanten baulichen Maßnahmen die grundlegende Stabilität des Hauses mitnichten negativ beeinflussen werden. Hat das nicht eigentlich etwas lange gedauert? Na ja, so ein Statiker ist eben anscheinend ein sehr gefragter Mann!

Als Nächstes muss jetzt der Klempner wieder her, doch dieser hat bedauerlicherweise gerade im Moment Urlaub. Zwei Wochen später ist er schließlich zurück bei der Arbeit und kann schnell, innerhalb nur weniger Tage, das Wasserleitungsnetz im Haus wieder komplett top in Schuss bringen! Die Leitungen sind nun zwar in Ordnung, doch das Mauerwerk ist weiterhin offen, nur wer verputzt das alles letzten Endes richtig ordentlich? Macht das der Klempner denn nicht selbst? – Nein, er verweist schlicht und einfach an einen befreundeten Maurer, welcher sich des genannten Problems daraufhin gewissenmaßen schnell und einfach annehmen soll!

Ganze 10 Wochen nach Eintreten des Störfalls im trauten Eigenheim sind zu guter Letzt dann alle Schäden am Haus, zumindest rein optisch, beseitigt. Ob sich das laute Aufschreien des Maurers während der Arbeit wohl auf eine alte Verletzung am Finger oder gar auf einen heimlichen Arbeitsfehler bezieht, das ist jedoch nicht von Anfang an vollkommen klar ersichtlich! Erst im Laufe der Zeit wird es sich wahrscheinlich zeigen, wie gut die Qualität der baulichen Ausführung sämtlicher durchgeführter Maßnahmen letztlich wirklich war.

Aroma, das fließt!

Posted by Guido on 24. September 2012 with No Comments as , ,

In jedem modernen Haushalt wird auf die Tapete, die Einbauküche, den Fußboden, den Fernseher und noch viel mehr geachtet! Doch immer noch riechen die Wände nach Rauch, das innenliegende Klo kommt geruchsmäßig wohl einer Klärgrube gleich, und was ist bloß mit diesem Modergeruch im Bücherregal? Ganz offensichtlich will nicht nur das Auge, sondern ebenso die Nase eine angenehme Wohnatmosphäre erleben! Wie erreicht man also ein insgesamt harmonisches Geruchsbild im eigenen Zuhause?

Mithilfe ätherischer Öle können, ob nun im Rahmen der Aromatherapie oder der simplen Nutzung völlig ohne wissenschaftliches Fachwissen auf diesem Gebiet, Raumdüfte, und damit gleichsam ganze Raumeindrücke, deutlich beeinflusst werden! Wer gerne Knoblauch isst, für den wäre natürlich die Raumbeduftung unter Zuhilfenahme von Knoblauchöl sehr verlockend, nur weiß man da immer im Vorhinein, wie stark der Geruch von Knoblauch an sich tatsächlich noch als lecker empfunden werden kann? – Lieber sollte man zuerst eine kleine Menge des auszuprobierenden ätherischen Öls in der Duftlampe verdunsten lassen, gegebenenfalls sogar mit Wasser verdünnt, bevor man die Dosierung womöglich übertreibt!

Einige Menschen bevorzugen dabei eher würzige Düfte wie Basilikum, Kiefernnadel oder Tanne, andere mögen vorwiegend Zitrusdüfte gerne, wieder andere lieben hingegen die besonders kräftigen Duftnoten wie Pfefferminze oder Eukalyptus! Die verschiedensten Düfte bewirken die unterschiedlichsten Gefühlsregungen und Empfindungen bei uns. So kann man sich an einer schönen Rose oft kaum sattriechen, während ein kurzer Riecher am Minzöl bereits deutlich genügt!

Außerdem eignen sich gerade BIO-Öle ebenfalls, sofern äußerst sparsam dosiert, hervorragend für die Küche! Nein, nicht ausschließlich zur Raumduftbeeinflussung, sondern gleichwohl zum Kochen kann man sie verwenden, aber wie dosiert man sie richtig? Schmeckt das Essen damit auch wirklich gut, und wie macht man das überhaupt?

Im Internet findet man ebenfalls zu diesem Thema viele Informationen! Warum sollte man das dann nicht, mit großer Vorsicht selbstverständlich, einmal selber ausprobieren?

Unverbesserlich!

Posted by Guido on 20. September 2012 with No Comments as , ,

“Herrmann, kommst Du ‘mal zu mir ‘runter?” ruft die Stimme aus dem Erdgeschoss empor! Herrmann sieht seine Frau an: Beide verdrehen die Augen. Er geht, fast wie ein Verurteilter, Stufe für Stufe die Treppe hinab. “Warum hat das so lange gedauert? Hat Dir Deine Frau etwa wieder gesagt, ich nerve dauernd?” – “Öh, habe ich etwas gesagt?” Er weiß natürlich, dass die ganze Familie sich fortwährend über seine grimmige Mutter ärgert! Demnach stimmt das mit dem Nerven zwar ja schon, allerdings braucht es ihm nicht erst seine Frau zu sagen, dass dem so ist … .

“Wie kann das sein, dass Du immer noch so dünn bist? Kocht Deine Frau etwa nur Fertigfraß? Ich komm’ ‘mal hoch!” droht die Alte und setzt sogleich mit Ächzen an, die Treppenstufen eine nach der anderen anscheinend mühsam zu erklimmen! Kaum angekommen, sieht sie einen Fussel auf dem Teppich: “Iiihh, wird denn hier nie sauber gemacht?”. Nach einer halben Stunde des Kritisierens und schlichten Meckerns zieht Herrmanns Mutter wieder ab nach unten!

Er und seine Frau streiten noch zwei Stunden lang darum, wer von beiden nun hätte besser verhindern sollen, dass seine Mutter ihren Tiradezug durchs Haus überhaupt beginnt. Unterdessen lauscht die Alte genüsslich unten an der Türe, wie im Streit die Fetzen fliegen! Zu Ende der Auseinandersetzung versöhnen sich die beiden aber wieder, was die alte Dame an der Tür wieder einmal die übliche Bitterkeit auf die Stirn treibt. Als jedoch Lautstark das Wort Altersheim fällt, wird Herrmanns Mama auf einmal kreidebleich!

Am nächsten Morgen kommt ihm von seiner Mutter nur ein höfliches “Guten Morgen!” entgegen, hingegen keine Spur von der sonst allgegenwärtigen Miesmacherei! “Was ist denn heute bloß mit Mama los? Ist sie wohl krank?” denkt sich Herrmann. Ohne groß Notiz zu nehmen, geht er in die Arbeit. Am Abend kommt er schließlich nach Hause und will nach seiner Mutter sehen, dabei ist sie gerade am Putzen: natürlich genau zwischen den Sparbüchern der Familie! “Wozu hast Du 5000 Euro abgehoben? Kind, Du gehst verschwenderisch mit Deinem Geld um!” meint Mama. Jetzt weiß Herrmann endgültig: Mama ist doch gesund, jedenfalls körperlich!

Instandsetzungen mit Augenmaß

Posted by Guido on 17. September 2012 with No Comments as , ,

Es regnet und regnet. Man sieht zum Fenster hinaus, und es wird eine Sache ganz schnell klar: Der Herbst ist endlich da! Stürme jagen einander hinterher, die Blätter werden immer mehr gelblich, rötlich und bräunlich. Mit jedem Lüftchen, welches die Zweige nicht bloß hin und her wiegt, sondern sie gar umtost und, gleich den Wellen im Meer, mit einer Brandung aus Luft umgibt, fällt Blatt für Blatt zur Erde hernieder … . Ein Blatt auf dem Fußboden macht noch keinen Herbst, doch haben sich erst einmal Hunderte von Blättern zu einem Event versammelt, läutet dieses Laub dann nicht quasi gleich eine Art Oktoberfest der Pflanzenwelt ein?

War der Sommer zuvor womöglich eine Qual der Hitze, scheinen die Wolken des ausklingenden Jahres dann eher einen erlösenden Charakter zu haben. Hingegen, nach einem durch und durch verregneten Sommer mag der eine oder andere Zeitgenosse nun die Anstricharbeiten am Haus wohl bis ins nächste Jahr vertagen müssen! Bei regenfreiem Herbstwetter könnte jedoch auch noch etwas am Haus gearbeitet werden, oder?

Die alljärhlich fälligen Reparaturen rund ums Haus müssen schließlich irgendwann durchgeführt werden! Einmal braucht die Fassade einen neuen Anstrich, dann sind die elektrischen Leitungen jäh marode, das Heizungssystem steht plötzlich vor dem Zusammenbruch oder die Wasserleitungen tropfen bereits verdächtig. Ganz klar findet sich immer etwas, das gerade reparierende Aufmerksamkeit benötigt!

Vor lauter Spar- oder auch Modernisierungswahn machen die einen Leute lieber solange gar nichts in Richtung Renovierung, bis irgend etwas endgültig kaputtgeht, während die anderen Menschen alle paar Jahre zu immer neuen Innovationen hindrängen, “die nie zuvor ein Mensch gesehen hat” (Zitat: Star Trek)!

Die preisbewussten Zeitgenossen werden sich aber wohl am ehesten von der Idee begeistern lassen können, zwar notwendige Reparaturen nicht unnötig lange aufzuschieben, jedoch einwandfrei Funktionierendes wiederum nicht anzutasten. Was für einen Sinn hätte es denn beispielsweise, ein Dach allein nur deshalb neu decken zu lassen, weil es bereits mehrere Jahrzehnte alt ist?

Frühjahr und Herbst sind einfach die Jahreszeiten, um driinen ordentlich aufzuräumen und alles gut in Schuss zu bringen! Kommt nicht genau jetzt wieder die Zeit des Jahres, in der die kleinen Instandsetzungen vor der kalten Zeit noch schnell fertigbekommen werden könnten?

Flüchtig oder nicht?

Posted by Guido on 14. September 2012 with No Comments as , ,

“Ich liebe Dich!” – “Ich liebe Dich auch!” sehen sich zwei Menschen sehnsüchtig in die Augen! Die letzten paar Monate waren wie der Himmel für das Pärchen, aber was wird wohl die Zukunft für sie bereithalten? Niemand weiß im Vorhinein genau, worauf er sich einstellen muss, wenn er sich auf die Liebe einlässt! Manchmal sieht man alles noch viel klarer als sonst, wenn man verliebt ist, in anderen Fällen hingegen greift die Leidenschaft so stark um sich, dass vor lauter Glut und Rauch der ganze Verstand fast in einen Dämmerzustand zu treten beginnt … .

Gerade auf einer Baustelle, auf der im Sommer die strammen Muskelmänner mit nacktem Oberkörper vor sich hin schuften, kann es ganz im Handumdrehen zu leidenschaftlichen Blicken kommen! Der Bauarbeiter muss natürlich fix weiterarbeiten, und hat deshalb leider fürs Knüpfen von Bekanntschaften selten viel Zeit während der Arbeit. Eine schnelle Liebschaft lässt sich zwar meist zügig mittels Zettel und Telefonnummer auf die Beine stellen, jedoch ist es wirklich das, was der Durchschnittsmann will?

Setzte George Michael in “I Want Your Sex” (zu Deutsch: “Ich will Deinen Sex”) noch auf die rein körperliche Seite einer Liebesbeziehung, so zeigte die Folgesingle “Faith” durchaus auf, welchen Vorrang eine geistige Tugend wie die Treue gegenüber eher körperlichen Aspekten wie beispielsweise der Schönheit als solcher genießt! Wollte man dies zum Muster für alle Männer erheben, dann käme sicher dabei heraus, dass ein Mann immer zuerst seinen eigenen Bedürfnissen nachkommen muss, sich danach wiederum aber umso stärker darum bemüht, echte Liebesgefühle aufkommen zu lassen.

Whitney Houston fragte zu Lebzeiten noch How Will I Know? (auf Deutsch: “Wie werde ich es wissen?”) mit Bezug darauf, ob ein bestimmter Mann wohl der Richtige fürs Leben sein könnte. Die Antwort darauf hat wiederum ein anderes Lied parat: “Listen to Your Heart” (“Hör’ auf Dein Herz”)!

Egal, ob auf der Baustelle oder sonstwo, im Leben zeigt das Herz den Menschen ihren Weg, den sie beschreiten wollen! Wichtig ist dabei natürlich ebenso, sich nicht vollkommen in rein flüchtigen Gefühlen zu vergaloppieren, aber dennoch ist es wichtig, dass man sich selbst und den eigenen Gefühlen vertrauen kann und dies dann auch tut.