Posts by date : March 2013

Ein Observatorium im Garten?

Posted by Guido on 30. März 2013 with No Comments as , ,

“Du Papi?” – “Ja, mein Sohn!?” – “Wie heißt der Stern dort oben am Himmel?” Der Papa muss kurz überlegen, dann antwortet er geschwind: “Das weiß ich nicht!”. Da fragt der Kleine ihn: “Wieso weißt Du das denn nicht?”. Da wird der Papi rot und gelobt heimlich, sich bald ein wenig in der Astronomie schlauzumachen!

Jeder, der ein bisschen Platz im Garten hat, kann sich ein kleines Teleskop dorthin stellen, wenn auch nicht permanent, sondern nur zeitweilig. Was für Teleskope wohl am besten ins eigene Konzept passen, und ob es eine hochpreisige Anlage mit digitaler Videofunktion sein soll oder lediglich ein Gerät zum direkten Durchschauen, das muss der Hobbyastronom aber letztlich doch selber entscheiden! Lohnen sich denn Tausende Euros an Geldausgaben einzig für das interessante Hobby?

Der Sternenhimmel hat jedoch bereits ohne Teleskop so Einiges zu bieten! Die Nordlichter stehen dabei zwar in deutschen Breitengraden eher selten Modell, jedoch bietet jeder Sonnenauf- und Untergang eine Fülle an Farbschattierungen, die man sich leicht näher betrachten kann. Vorsicht ist dabei allerdings geboten: Wer mit dem Auge durch das Teleskop in Richtung Sonne blickt, kann dadurch nämlich schnell blind werden!

Sicherer ist es daher oftmals, mit einer Kamera die ersehnten Bilder einzufangen, damit sowohl bei Astronomie- wie auch bei Himmelsbildern bestimmt alles erfolgreich und ungefährlich abläuft. Was für Utensilien, wie zum Beispiel Stativ oder Filter, der Hobbyfotograf dabei im Einzelfall benötigt, darüber kann er sich gewiss im Internet informieren, oder eben sonst persönlich beim Profi!

Am wichtigsten ist hierbei jedoch immer noch der Spaß am eigenen Hobby, und das gilt schließlich ebenso bezüglich der Astronomie!

Energiehungrige Computer

Posted by Guido on 26. März 2013 with No Comments as , ,

Gerne surft der Durchschnittsdeutsche in Netz herum. Oft begegnet er dabei Angeboten, die für ihn stundenlange Downloads bedeuten! Dass so etwas einfach nur langweilig ist, kann man verstehen, sobald man es einmal selbst erlebt hat. Was hilft gegen dieses lange Warten nur?

Deutsche Internetzugänge werden immer rasanter, was oftmals auch schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten bedeutet! Beschränkt der Zugangsanbieter aber die Hochgeschwindigkeitsnutzung in irgendeiner Weise, oder sind die Downloadserver zu langsam, dann hilft wirklich nur Warten!

Wer es sich leisten kann, der lässt seinen Computer eben einfach Tag und Nacht laufen, doch braucht ein gewöhnlicher PC nicht eigentlich sehr viel Strom? – Hier könnten Modems mit eingebauter Downloadfunktion vielleicht helfen!

Schließt man an solch ein geeignetes Modem einen externen Datenspeicher, beispielsweise per USB, an, wird daraus dann quasi ein Downloadserver für Zuhause. Der Stromverbrauch liegt hierbei um ein Vielfaches unter dem eines heimischen PCs!

Überhaupt kann man sich heute des Verdachts kaum mehr erwehren, dass moderne Computer mit Netzteilen von mehreren Hundert Watt an Leistung schlichtweg viel zu viel Energie schlucken! Warum muss die neueste Grafikkarte allein schon knapp 200 W saugen, selbst wenn sie nicht hell leuchtet wie eine Glühbirne?

Dem Heimnutzer ist heutzutage wohl kaum ersichtlich, wie Energiesparlampen mittlerweise mit 10 Watt Leistung schon einen ganzen Raum einigermaßen gut erhellen können, während Computer bereits häufiger mit 1000 W Netzteilen ausgestattet daherkommen müssen!

Der Stromverbrauch in einem Haushalt beeinflusst, gleich nach der Miete, maßgeblich das Budget, welches der Mieter noch für andere Sachen, wie zum Beispiel Essen, zur Verfügung hat. Wäre es da wirklich sinnvoll, auf der einen Seite mit Glühbirnen Energie einzusparen, um währenddessen andererseits diese Einsparungen von einem PC mit dem Energiehunger eines großen Heizlüfters wieder mehr als wettmachen zu lassen?