Posts by date : June 2012

Erlebnislandschaft

Posted by Guido on 30. Juni 2012 with No Comments as , ,

Nicht jeder Hausbesitzer freut sich über seinen Garten. Gewiss sitzen viele Leute gerne faul auf ihrer Hollywoodschaukel im überdachten Gartenpavillion, doch manche Menschen sehen ein Haus wiederum eben nur als eine Art Behausung an und in der Tat nicht als einen Ruheplatz!

Der Naturfreund legt sich ein Haus grundsätzlich zumeist eher wegen des dazugehörigen großen Gartens zu, aber wer nunmal nur den überdachten Schlafplatz in seinem Häuschen sieht, der wird wohl sehr schnell der Gartenarbeit Leid sein, und selbst der günstigste Gärtner schiene noch zu teuer zu sein in den Augen dieser Person … .

So kommt es denn auch, dass die einen Nachbarn richtig liebevoll ihre Rosen anhäufeln, während ein anderer Hausbesitzer entlang der Straße gerade voll dabei ist, professionell seinen Vordergarten zu einem überdimensionierten Familienparkplatz umbauen zu lassen! Tja, Blumen mögen das Herz des einen erfreuen, der andere bevorzugt im Gegesatz dazu eher sorgfältig verlegte Pflastersteine. So verschieden können Menschen in der Realität zuweilen sein!

Die meisten Eigentümer belassen ihren Garten vorzugsweise natürlich und lassen einfach Gras über das Land wachsen. Andererseits bieten sich gerade dem wohlbetuchten Grundstücksbesitzer mit ein paar Hektar Land hervorragende Möglichkeiten zur Gestaltung eines privaten Erholungsparks!

Dabei muss ein ursprünglich künstlich angelegter Park nicht ebenfalls einen künstlichen Charakter haben. Tümpel, die vorher nicht existierten, müssen beispielsweise nicht umweltgefährdend mit Plastikfolie unterlegt werden: Die naturverträgliche Variante für den Untergrund, aus Stein und Lehm nämlich, tut es auch, und das sogar viel besser und langanhaltender!

Überhaupt bestehen, genügend Grundstücksfläche vorausgesetzt, heutzutage hervorragende Chancen, mit natürlichen Materialien Landschaften so umzugestalten, dass sowohl dem persönlichen Bedürfnis nach Frieden und Ruhe, oder aber nach Action und Abwechslung, je nach individuellem Geschmack des Bauherrn, als auch etwaigen Besuchern der Anlage, vollends Genüge getan werden kann! Ein kunstvoll angelegter Park kann tatsächlich vollkommen ohne Materialien auskommen, die biologisch nicht oder nur schlecht abbaubar sind, doch kostet das alles nicht mächtig viel Geld?

In der Tat hat gute Landschaftsgestaltung auch ihren Preis! Natursteine sind eben an sich schon teurer als einfacher Backstein usw. … . Sollte Geldmangel jedoch nicht zu den Gebrechen eines wohlhabenden Grundstückskäufers zählen, dann könnte sich eine erst einmal sündhaft teure Investition in naturverträgliche Landschaftsgestaltung auf längere Sicht gar als wahre Goldgrube entpuppen! Sind naturnahe Erlebnislandschaften nicht wahrhaft zeitlos?

Fensterverkleidung

Posted by Guido on 27. Juni 2012 with No Comments as , ,

Es gibt Mandarinen, Apfelsinen, Rosinen und Sardinen. Gardinen hingegen, auch wenn sie im vorgenannten Reim bleiben würden, sind nichts zum Essen, es sei denn es handelt sich dabei um eine Motte! Jeder Mensch versucht, es sich in den eigenen vier Wänden so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehören beispielsweise nette Tapeten, kuscheliger oder pflegeleichter Fußbodenbelag, stilvolle Lampen, und natürlich schöne Fenster!

Sind die Nachbarn wirklich dicht an dicht, dann steht sicher außer Frage, ob man tatsächlich etwas vor den Fenstern braucht! Jedoch, sollte niemand allzu offensichtlich hineinglotzen können, dann bietet sich eine gewisse Auswahl an Möglichkeiten dar.

Zum einen gibt es die Rollos, die das Fenster mit einem Schlag vollständig zu verhüllen vermögen, zum anderen können Gardinen nicht wirklich einen effizienten Sichtschutz bieten, doch sie sehen sowohl sehr dekorativ aus, als auch kann man durch sie hindurch noch etwas nach draußen schauen!

Irgendwo zwischen Rollos und Gardinen liegen wohl die Jalousien, die einmal einen guten Blick nach draußen bieten können, und plötzlich, in einer anderen Einstellung, sogar den Raum gänzlich verdunkeln können! Rollos sowie Gardinen gibt es in durchscheinenderer Qualität genauso wie völlig raumverdunkelnd. Da Jalousien hingegen nicht aus Stoff gearbeitet werden, sind sie von Natur aus undurchsichtig, weshalb auch der clevere Kippmechanismus hierbei vonnöten ist!

Was die Leichtigkeit der Benutzung angeht, so steht ein Punkt ganz vorne: die Reinigung! Gardinen lassen sich zwar nur mühsälig abnehmen und auch wieder aufhängen, dennoch wirkt eine Wäsche in der Waschmaschine geradezu Wunder: Wird es nicht alles schnell wieder blitzesauber? Rückstände von Staub und Zigarettenrauch sind deshalb für Gardinen an sich eher kein Problem.

Rollos lassen sich leider wiederum nicht waschen. Dafür können sie in aufgerolltem Zustand aber nun auch fast gar keinen Staub ansetzen, und selbst das bisschen, welches schon zaghaft versucht hätte, dort fußzufassen, würde sogleich beim nächsten Herunterziehen erbarmungslos wieder abgeschüttelt und ginge daraufhin zu Boden!

Jalousien sind, im Gegensatz dazu, leider, aufgrund ihrer Bauart, nur sehr schwierig zu reinigen! Mit Spezialbürsten ist zwar jeder Lamelle so einigermaßen beizukommen, dennoch steht man hier offenbar vor einem Berg an Arbeit, denn viele Handgriffe sind wohl nötig zur gründlichen Reinigung. Welche Fensterverkleidung ist also insgesamt die beste?

Jeder muss es schon mit sich selbst vereinbaren, ob nun Jalousien, Rollos oder Gardinen den eigenen Bedürfnissen am ehesten entsprechen! Schließlich ist das Zuhause ja doch etwas sehr Persönliches und Individuelles, oder?

Benutzen und wegwerfen

Posted by Guido on 23. Juni 2012 with No Comments as , ,

In den alten Zeiten, als man sich das Wasser oft noch aus dem nächstgelegenen Brunnen holen musste und die Elektrizität nur von Blitzen am Himmel her bekannt war, gab es beim Hausbau eigentlich nur Wände und Decken zu zimmern, schon war das Haus an sich fertig! Fenster aus Glas konnte sich damals zwar kaum jemand leisten, doch Fensterläden taten eben auch ihre Arbeit … .

Es war alles sehr einfach in der Vergangenheit, auch wenn der Mensch noch so manchen modernen Komfort missen mochte. Ein paar Löcher im Haus für den Schornstein und die Fensteröffnungen genügten! In der heutigen Zeit hingegen müssen schon zum Bauzeitpunkt sämtliche Leitungen für Wasser, Zentralheizung, Strom und manchmal gleichfalls Erdgas in das Mauerwerk eingebettet werden, was die korrekte bauliche Ausführung zu einem eher komplizierten Unterfangen macht. Überall könnte ein kleines Loch oder eine nur geringfügig defekte Verbindung das Haus im Nachhinein bereits unbewohnbar machen!

Ganz besonders deutlich wird diese Komplexität moderner Behausungen, wenn dann eines Tages auf einmal irgendwo das Wasser aus der Mauer heraustropft, oder die Steckdosen in einem bestimmten Zimmer plötzlich in Rente gegangen zu sein scheinen! Dann muss das Mauerwerk jäh aufgestemmt werden, und im schlimmsten Fall kann dann nur noch ein Abriss helfen … .

Jedoch, nicht immer ist ein kleiner Rohrbruch auch gleichsam für einen Totalschaden des Mauerwerks verantwortlich! Aber eine Frage bleibt dennoch: Warum muss ein Haus denn an sich überhaupt so kompliziert gebaut werden, dass gar das Mauerwerk teilweise kaputtgemacht werden muss, nur um irgendeinen x-beliebigen Schaden an den Leitungen zu reparieren?

Gewiss gibt es auf der Welt auch findige Leute, die sich als Erfinder eine Lösung auf so mach ein Problem zu basteln wissen. Warum werden also nicht die Häuser an sich viel einfacher gebaut, sodass sie sich gleichwohl ohne einen Abriss über Jahrhunderte kinderleicht in Stand halten ließen? Wäre es denn wirklich zu kompliziert, bestehende Baugewohnheiten zugunsten von Nachhaltigkeit zu verändern?

Hier ist der offenbar Punkt gefunden, der den Hausbesitzern Freude, jedoch den Bauunternehmern Kopfzerbrechen bereiten dürfte: Falls jedes gebaute Durchschnittshaus mit Leichtigkeit, und ohne das Mauerwerk irgendwie zu beschädigen, über Jahrhunderte nur durch kleinere Reparaturen in Schuss gehalten werde könnte, wie oft würde dann noch ein Haus komplett neu gebaut werden?

Traurig mutet es schon an, doch die ‘Wegwerfmentalität’, die leider zur Basis der heutigen Wirtschaft geworden zu sein scheint, hat wohl oder übel auch beim Hausbau Einzug gehalten!

Falsche Salatschüsseln

Posted by Guido on 19. Juni 2012 with No Comments as , ,

Eine Salatschüssel ist immer etwas Nettes, ganz besonders, wenn sich darin bespielsweise ein leckerer Kartoffelsalat befindet! Ein paar gekochte Kartoffeln in Scheiben schneiden, dann einige Gewürzgürkchen zerstückeln, vielleicht noch ein paar gehackte Zwiebeln und gemahlenen Pfeffer hinzufügen, und zum Schluss das Ganze noch mit etwas Sauce verfeinern, schon ist es fertig! Für die Sauce einfach […]