Posts by date : May 2012

Alles Geld der Welt

Posted by Guido on 30. Mai 2012 with No Comments as , ,

Hat man Geld, dann hat man auch Feinde, hat man keines, hat man wiederum andere Probleme: Der arme Kloputzer vom Bahnhofsklo hat es gut, denn niemand beneidet ihn … , doch er hat es auch schlecht, weil seine Arbeit zuweilen unangenehm ist! Was macht denn der Kloputzer, wenn ihm vor Gestank ganz übel wird?

Anders ergeht es dem Bundespolitiker: Vor lauter Zusatzgehältern kann er sich schon gar nicht mehr retten! Das Positive für ihn ist, dass seine Arbeit außer Verantwortung keine nennenswerten Schwierigkeiten mit sich bringt, hingegen fürchtet er sich vor dem Neid der Bevölkerung, die auf einem gänzlich anderen sozialen Niveau lebt, als er selbst es tut. Und was ist, wenn jemand ihm einen heimlichen Zusatzverdienst in Aussicht stellen will, soll er dann, auch gegen die Moral, zustimmen? – Entscheidungen und Verantwortung wiegen hier sehr schwer!

Kurzum, die Reichen sorgen sich um ihren materiellen Besitz am meisten, während die Armen sich nur um die Preise für die täglichen Notwendigkeiten Sorgen machen müssen. Deshalb sind manche Produkte unserer modernen Zeit auch nur für bestimmte Personengruppen interessant! Gewiss könnte ein Millionär auch einen Kredit aufnehmen, gleichwohl eine Bezahlung in Bar möglich wäre, wenn es um einen Hauskauf ginge, jedoch welchen Sinn hätte das wirklich für ihn? Zum anderen benötigt der Tagelöhner keinen Tresor, denn sein Essen gehört in den Kühlschrank, und was nützte ihm der Fernseher schon im Tresor?

Derjenige, der sich einen Tresor in sein Haus einbauen lässt, wird bestimmt keine Pommes mit Ketchup darin verstecken wollen … . Ein Versteck für wertvolle Gegenstände, allen voran Bargeld, muss daher so gewählt werden, dass ein möglicher Einbrecher es nicht leicht finden kann!

Ein ‘Schreckensszenario’ wäre wohl sicher, wenn ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma, die den Tresor eingebaut hat, seinen genauen Standort im Haus ausplaudern würde, womöglich auch noch an unlautere Gesellen! Ist es da wirklich immer gut, sich solch einen Safe anlegen zu lassen, obgleich er nur dann wirklich Sicherheit bedeuteten könnte, wenn sein Aufenthaltsort geheim bliebe?

Die alten Omas wussten es schon früher: Geld zu verstecken, anstatt es in einen dicken Safe zu legen, das ist am sinnvollsten! Nur, ein Backofen eignet nich nicht als Versteck für Wertsachen, denn Papiergeld täte ja darin verkohlen beim Backen … . Wo auch immer kein Einbrecher je nach Geld suchen würde, dort ist es bekanntlich am besten aufgehoben! Was nützt schon ein Safe, der, sobald gefunden, auch gleich mit einem Plasmaschneider einfach geöffnet werden kann?

Manche Leute würden meinen, in einer Bank wäre ihr Geld absolut sicher aufgehoben. Tatsächlich sorgt eine große Bank auch für erheblichen Diebstahlsschutz, aber selbst wenn nur wenige Diebe es schaffen, tatsächlich erfolgreich eine Bank auszurauben, ist die Sicherheit trotzdem nur hoch, jedoch nicht absolut!

Am besten, man sorgt sich nicht so sehr um den Verlust von Geld, denn ein Sonnenaufgang und ein Sonnenuntergang, der Regen an einem lauen Sommertag, die frische Brise, die vom Meer herzieht, all das ist immer da, egal ob man arm oder reich ist! Ist nicht das Glück an sich wichtiger als alles Geld der Welt?

Ein ungestörter Platz im Freien

Posted by Guido on 21. Mai 2012 with No Comments as , ,

Wenn man in einer Wohnung wohnt, dann hat man einen Balkon, und wenn nicht, was dann? – Hausbesitzer haben viel öfter eine Terrasse als einen Balkon! Wer sich gerne, geschützt vor feindlichen Blicken, in der Sonne räkelt, der kann es sich auf seiner Terrasse schön gemütlich machen, falls er eine hat.

Eine Terrasse ist eine Fläche außerhalb des Hauses, die direkt an das Haus angrenzt, und deren Fußboden unbewachsen ist. Oftmals werden die Fußböden mit massiven Steinplatten gepflastert, wodurch eine Terrasse auch zumeist ein bisschen wie ein gepflegter Campingplatz wirkt. Wozu nutzt man denn solch eine Fläche im Garten?

Man kann sich zum Beispiel einen Tisch und ein paar Stühle dort aufbauen, auf der Terrasse grillen, eine Party feiern, oder sich einfach nur auf eine Liege lümmeln und draußen ungestört sein: Im restlichen Garten sind Einem die Blicke der Nachbarn gewiss, zumal ja vielerorts Grundstück an Grundstück dicht an dicht steht, aber auf der Terrasse ist das ganz anders!

Ob nun ein Sichtschutz aus Glas, Metall oder einem anderen Material verwendet wird, oder lieber natürliche Varianten wie Büsche und Hecken, das bleibt glücklicherweise der persönlichen Entscheidung überlassen, jedoch ohne jegliche Form des Sichtschutzes ist eine Terrasse keine echte Terrasse! Was wäre denn, hätte man keinen Sichtschutz?

Nehmen wir einmal an, die Frau des Hauses legt sich auf ihre Gartenliege, ohne dass ein Sichtschutz sie umgibt: Die Frau wird sich beobachtet fühlen, und spätestens dann, wenn der schmierige Nachbar von nebenan ihr plötzlich verwegen zuzwinkert, dann wird ihr bewusst, dass FKK lieber doch nur mit Sichtschutz im heimischen Garten betrieben werden sollte!

Egal, ob wirklich eine ‘ganz private’ Zone im Garten gebraucht wird oder nicht, ist es immer von Vorteil, eine sichtgeschützte Terrasse zur Verfügung zu haben, damit auch draußen ein Stück Privatleben erhalten bleiben kann! Was wäre die Alternative zu einer Terrasse?

All diejenigen Leute, welche sich niemals um Geldausgaben Sorgen machen müssen, sind natürlich nicht auf eine Terrasse angewiesen, weil ja an sich ein Grundstück von ausreichender Größe, sprich mehrere Hektar groß, einen genügenden Abstand zum nächsten Nachbarn gewährleistet! Die Menschen hingegen, denen der Luxus einer ausgedehnten Privatsphäre verwehrt bleibt, also die ‘normalen’ Leute, müssen aber mit einer Terrasse, oder gar einem Balkon, Vorlieb nehmen.

Letztendlich kann auch das Innenleben so eines außenliegenden Wohnraums vielfältig gestaltet werden, sei es mit Zierpflanzen, Obst oder Gemüse … . Besonders in Blumentöpfen lassen sich beispielsweise herrliche Erdbeeren oder Pflaumen gut anpflanzen. Wäre das nicht überhaupt auch eine leckere Idee für die Terrasse?

Die Stadt von morgen

Posted by Guido on 14. Mai 2012 with No Comments as , ,

Wer sich mit der Geschichte der Menschheit auskennt, der stößt immer wieder auf Phasen, in denen Neuerungen aufkamen, die kurzfristig auch bald wieder in der Versenkung veschwanden, dann aber viel später in der Zukunft Einzug in unseren Alltag fanden! Nehmen wir Beton zum Beispiel: Die alten Römer nutzten schon diesen Baustoff, auch wenn er nach der Römerzeit zunächst in Vergessenheit geriet, und nicht vor Beginn des 20. Jahrhunderts Bestandteil unseres Alltags wurde.

Ein anderes Beispiel ist das Fensterglas. Obwohl schon zu antiker Zeit die Reichen sich Glasfenster einbauen ließen, blieb es bis zur Industrialisierung nur den wohlhabendsten Familien vorbehalten, sich verglaste Fenster leisten zu können! Glas geriet zwar, laut geschichtlicher Aufzeichnungen, nie ganz in Vergessenheit, was aber unbestreitbar ist, das sind die sprunghafte Verbreitung und die damit verbundene Bedeutsamkeit von Glasfenstern heutzutage.

So wie dem Beton oder dem Glas erging es auch anderen Errungenschaften der Menschheit. Dieser Prozess der ‘Wiederentdeckung’ ist quasi eine Art der Rückbesinnung auf Althergebrachtes, und zugleich ist es auch der erfolgreiche Versuch, die Gegenwart zu verändern, indem, mit dem Wissen der Gegenwart, Dinge und Techniken aus der Vergangenheit neu betrachtet werden, was dann mithilfe von Kreativität Neuerungen hervorbringen konnte!

Wir stehen momentan vor einem ernsten Problem: Unsere Städte wachsen, und dieser Wachstumsprozess ist dabei, auszuarten: Wenn die städtischen Ballungsgebiete von heute weiterhin so wie bisher weiter wachsen, dann bleibt den Bewohnern dieser zukünftigen Städte bald immer weniger die Möglichkeit, frische Luft einzuatmen und im Grünen spazieren zu gehen! In jeder zeitgenössischen Großstadt befinden sich Parks, doch überall außerhalb der als Park ausgewiesenen Gegend ist es überwiegend grau: Beton und Glas regieren das Stadtbild.

In der Geschichte gab es vielerseits Bemühungen, die Vorzüge der Städte mit denen der ländlichen Gegenden zu kombinieren, doch bis heute hat sich das Prinzip ‘grüne Stadt’ nicht konsequent durchgesetzt. In Paris gab es beispielsweise im 19. Jahrhundert den Versuch, die großen Boulevards, die wir heute kennen, zu schaffen, und quasi entlang jener Boulevards anstelle einfacher Bürgersteige komfortable Parks anzulegen! Letztendlich wurden viele der geplanten Boulevards auch angelegt, und einige der Parks wurden errichtet, Paris war ‘begrünt’ worden und hatte viele seiner vormals engen Gassen zugunsten breiter Boulevards verloren.

Leider brachte später der Siegeszug des Automobils schließlich die Abschaffung der Parks entlang der Boulevards mit sich, was im Effekt nun überbreite Asphaltstraßen und einfache Bürgersteige, anstelle der gerade vormals angelegten Parks, bedeutete. Breite Straßen passten besser zum Auto, als das Auto in die schmale Straße … .

Andernorts gibt, und gab, es auch Ansätze für die Neukonzeption von Städten … , doch das Bemerkenswerteste ist, dass schon die Urvöker Amerikas, lange bevor Kulumbus aufbrach, ‘Indien’ zu finden, ihre Städte so zu bauen pflegten, dass Agrarnutzung, Stadtinfrastruktur und Lebensqualität nahezu optimal aufeinander abgestimmt waren! Nachdem die Bevölkerung in den Städten dann aber das kritische Maß überstiegen hatte, reichte eine Kleinigkeit schon aus, um Panik um sich greifen zu lassen. Man stelle sich, zum veranschaulichenden Vergleich, einfach ein total überfülltes Fußballstadion vor … ! Die Panik griff offensichtlich so weit um sich, dass die Städte verlassen wurden und damit die Stadtkultur jener Völker jäh verschwand.

Der Mensch braucht lebendige Bäume und Pflanzen um sich herum, sonst wird er krank! Wäre es nicht gut, gerade in der heutigen Zeit, wo augenkundig ein ‘Glaspalast’ nach dem anderen errichtet wird, einmal nach einer stimmigen Gesamtkonzeption der Stadt von morgen zu sinnieren?

Gras drüber wachsen lassen …

Posted by Guido on 5. Mai 2012 with No Comments as , ,

Seitdem der neue Nachbar im Haus nebenan eingezogen ist, hat sich Vieles verändert! Zuerst hat er die schöne Hecke rausgerissen, dann hat er mehrmals versucht, einen Zaun zu bauen, doch dieser wollte nie recht stehen bleiben … . Schließlich wurden dann von ihm Profis engagiert, die sein Grundstück nun standardmäßig abgetrennt haben, jedoch so schön […]