Posts by date : April 2012

Elektrisch!

Posted by Guido on 26. April 2012 with No Comments as , ,

Im Hausbau gibt es manch erfreuliche Tatsachen, und auch manch weniger erfreuliche … . Eine erfreuliche Tatsache ist, dass die meisten Häuser nicht unter ihrem Eigengewicht zusammenbrechen, so wie manchmal über Einzelfälle im Fernsehen berichtet wird! Eine weniger erfreuliche Tatsache ist aber, wie schwierig doch ein Haus instandzuhalten ist!

Man kennt es ja: Am Anfang denkt man sich, das Haus steht, und nun braucht man keine Reparaturen mehr zu fürchten, außer vielleicht ein paar Kleinigkeiten dann und wann. Aber nach ein paar Jahrzehnten spätestens merkt man, dass viele Dinge, die vormals stabil und beständig schienen, in Wahrheit, beinahe wie programmiert, ihren Geist aufgeben! – Spukt es also im Haus?

Es ist nicht sonderlich schwierig, ein paar Wasserrohre austauschen zu lassen, oder das Dach neu decken zu lassen … . Was aber macht man, wenn die elektrischen Leitungen marode sind und erneuert werden müssen? – Dann werden alle nötigen Wände und Decken mühevoll aufgestemmt, die defekten Leitungen ausgetauscht, und anschließend wird wieder Putz darübergeschmiert! Ist das nicht furchtbar kompliziert?

Wenn elektrische Leitungen so verlegt werden könnten, bespielsweise in Rohren, dass sie jederzeit ohne Mühe ausgetauscht werden könnten, zum Beispiel durch zentral gelegene Zugangsöffnungen in jedem Zimmer, wieviel Zeit könnte ein Installateur dann sparen bei der Neuinstallation elektrischer Leitungen? – Ja, der Installateur könnte in dem Fall wie ein Puppenspieler einfach an den Kabeln ziehen, und sie gehorchten ihm!

Nun, in der Hausbautechnik gibt es noch viel Spielraum für Innovationen! Welcher clevere Geschäftsmann wittert nicht gerne die Chance, als Erster seinen Kunden ein Mehr an Komfort bieten zu können? – Wir dürfen also gespannt sein, wie sich der Hausbau in der Zukunft verändern wird!

Heiß oder kalt?

Posted by Guido on 20. April 2012 with No Comments as , ,

Technologie ist eigentlich nichts anderes als dass puzzleartig immer neue Entwicklungen in unser Leben Einzug halten, um es uns zu ‘erleichtern’. Der Buchdruck zum Beispiel machte es möglich, eine ganze Seite Text auf einmal zu Papier zu bringen, anstatt einige Studen kunstvoll, in bester Druckschrift und von Hand, mühsam Seite für Seite, immer und immer wieder abschreiben zu müssen. Daran erkennt man: Technologie ist das Mittel, uns die monotonen Dinge des alltäglichen Lebens abzunehmen, damit wir für abwechslungsreichere Tätigkeiten Zeit haben!

Sei es in der Agrarwirtschaft oder beim Bau, wir müssen immer weniger diejenigen Arbeiten verrichten, die nur konsequent geplante Arbeit erfordern, denn solche Art von Arbeit kann heute einfach systematisiert und an Maschinen umdeligiert werden. Nichtsdestotrotz bleiben einige Aufgaben an intelligenten Menschen hängen, denn schließlich erfinden Maschinen ja nichts, sie führen nur ihnen übertragene Arbeiten aus!

Wenden wir uns beispielsweise dem Konzept der Heizung zu, stellen wir fest, dass eine Wohnraumheizung in heißen Gegenden unnötig, dafür aber Kühlung dort gern gesehen ist. In unseren Breiten benötigt man Heizungen, und die beliebteste Form der Wohnraumheizung ist hierzulande die Zentralheizung, bei der warmes Wasser durch Heizkörper gepumpt wird. Dort, wo es sehr kalt ist, benötigt man jedoch eine andere Art von Heizung, denn wenn Wasser in den Heizungsrohren gefriert, dehnt es sich aus und ‘sprengt’ quasi die Rohre! Bei entsprechender Kälte kann man das Einfrieren von Wasserrohren nie ganz ausschließen.

Man kann Wärme entweder durch Umlauf, auch Konvektion genannt, transportieren, oder durch Leitung. Jagt man heiße Luft oder heißes Wasser durch Rohrleitungen, um damit Heizkörper zu betreiben, so hat dies zwar auch Vorteile … , aber wenn irgendwo ein Rohr undicht wird, dann ist Panik an der Tagesordnung, ganz besonders im Winter!

In der Computerindustrie wird immer wieder von der ‘Solid State’-Technologie gesprochen, also davon, feste Stoffe statt flüssiger oder gasförmiger Substanzen technisch einzusetzen. Könnte man nicht Wärmeleitungen aus einem perfekten Wärmeleiter bauen, ganz ohne Flüssigkeit und Gas? – Das wäre dann ‘Solid State Heat Conduction’, oder so, weil ja dann Wärme nicht mehr über warmes Wasser oder warme Gase transportiert, sondern durch wärmeleitende Feststoffe geleitet werden würde! So ein System könnte leicht auch zum Kühlen genutzt werden, und damit wäre es dann auch weltweit gut nutzbar.

Katy Perry – Hot n Cold

Zu wenig Platz?

Posted by Guido on 12. April 2012 with No Comments as , ,

Wer kennt das nicht? – Alle Räume sind großzügig angelegt, und dennoch bekommt Einen dieses beklemmende Gefühl, der Raum wäre zu eng! Das hört sich zwar im ersten Moment nach der Beschreibung von Platzangst an, jedoch tatsächlich erscheinen Räume, je nach ihrer Dekoration und Ausstattung, eben mal größer, oder auch mal kleiner.

Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass helle, leere Räume größer wirken als dunkle Räume, die vollgestellt sind mit Möbeln. Klar, wenn die Sonne auf die Tapete scheint, und sie ist total weiß, dann tut es in den Augen weh, sie anzuschauen, ja der ganze Raum scheint dann viel zu hell zu sein! Deshalb ist nicht automatisch die hellste Tapete die beste. Überhaupt, sei es Farbe oder Tapete: Dort, wo die Sonne direkt hineinscheint, empfiehlt sich eine leicht dunklere Raumgestaltung als dort, wo sowieso keine direkte Sonneneinstrahlung zu erwarten ist!

Was die Möblierung anbetrifft, kann man davon ausgehen, dass weniger oft mehr ist! Es macht beispielsweise also nur Sinn, ein Zimmer mit einem großen Luxussofa auszustatten, wenn niemand beim Gehen durch den Raum dadurch behindert wird … . Stellt man zuviel Mobiliar in eine Wohnung, verschlingt dies nicht nut unnötig viel Geld, sondern es erschwert zudem auch noch die Reinigung, da viele kleine Ecken eben schwieriger sauberzuhalten sind als eine große, zusammenhängende Fläche!

Aber selbst, wenn kein Raum mit Möbeln ‘verbarrikadiert’ ist und die Wände nicht zu dunkel gehalten sind, kann es vorkommen, dass ein Raum einfach zu klein wirkt! Im Regelfall kommt das dann daher, dass der Architekt einfach zu kleine Räume geplant hat. Doch sollte dem nicht so sein, dann gibt es noch einen Ausweg: Man kann eine Illusion schaffen!

Wenn man die ganze Wand in einem Raum mit Spiegeln verkleidet, erscheint zum Beispiel der Raum gleich doppelt so groß! Diesen Trick machen sich gerne Restaurants und andere öffentliche Etablissements zunutze. Warum kann man diesen Trick also nicht auch zu Hause anwenden?

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Beruhigung der Nerven, beispielsweise durch eine Fototapete, die Einen glauben lässt, man wäre im Wald, oder am Strand … ! Wäre es nicht schön, sich in den eigenen vier Wänden richtig wohlzufühlen?

Wie auch immer die Lage aussehen mag, es gibt immer eine Lösung für das Raumproblem!

Disco!

Posted by Guido on 4. April 2012 with No Comments as , ,

“Spieglein, Spieglein an der Wand … ” heißt es in einem Märchen. Doch, nicht jeder, der in einen Spiegel sieht, ist auch egoistisch und vom Schönheitswahn befallen! Spiegel sind vielmehr dazu da, zum einen eine Möglichkeit zur Selbstbetrachtung zu schaffen, zum anderen aber auch, den Raum mit Lichtreflexen aufzuhellen. Trifft Licht auf einen Spiegel, dann […]