Posts by date : January 2012

Grüne Inseln

Posted by Guido on 24. Januar 2012 with 1 Comment as , ,

Ich weiß nicht, wo das noch hinführen soll: Die ganzen Grünflächen in der Nachbarschaft werden plattgemacht … ! Jeder möchte im Grünen leben, darum bauen Viele gerne in relativ wenig bebauten Gebieten. Doch nur ein paar Jahrzente, manchmal sogar nur Jahre, später findet man sein Haus plötzlich nicht mehr am Rande einer ‘grünen Insel’, sondern inmitten von Häusern … .

Gewiss, das ist Stadtentwicklung! Ich wünschte mir nur, die ‘grünen Inseln’ würden bei Bauvorhaben von vornherein berücksichtigt, denn damit hätte dann ein ‘Haus im Grünen’ auch noch in zehn Jahren, oder auch noch viel später, den ursprünglichen Wohn- und Erholungswert!

Ein Haus zu bauen bedeutet für die meisten Leute nicht einfach, eine mietfreie Wohnfläche zu bekommen. Es bedeutet vielmehr, ein Stückchen Freiheit und Ruhe zu bekommen! Schließlich ist man im eigenen Haus nicht dem Vermieter Rechenschaft schuldig, wenn eine bauliche Veränderung ansteht … . Außerdem ist doch ein Garten auch immer ein schöner, privater Platz, wo man sich gerne vergnügt und wo Kinder am liebsten spielen!

Oft gleichen die Wohnsiedlungen den Vogelbehausungen … . Manche Vögel brüten in einem Loch im Felsen. Zumeist befindet sich ein Loch fast direkt neben dem anderen. Es wird also eng! Vielerorts stehen die Nachbarhäuser so dicht, dass der eine Nachbar ohne Sehhilfe unschwer den anderen beim Kochen, Putzen usw. beobachten kann … .

Gerade in solch enger Gesellschaft wäre es enorm beruhigend für das menschliche Gemüt, wenn man eher von grünen Bäumen umgeben wäre, anstatt von grauem Asphalt und Stein!

Wohnen im eigenen Haus kann so schön sein!

Hausbautechnik

Posted by Guido on 21. Januar 2012 with 2 Comments as , ,

Es wird überall gebaut … . Da fällt einem doch ein Lied von Mike Krüger ein, über Bodo, der noch spät am Baggerloch baggert. Ja, ein bisschen Wahrheit ist da schon dran, denn wenn das Budget eines Bauherren nahezu unerschöpflich ist, dann wird Tag und Nacht pausenlos geackert! Wenn man aber kein Ölscheich ist, dann lässt man den Bauarbeitern ihren verdienten Feierabend und wartet eben etwas länger, bis das Eigenheim fertig ist!

Überhaupt gibt es ja nichts zu bemängeln an der Geschwindigkeit, mit der Häuser errichtet werden; wer es eilig hat, nimmt eben ein Fertighaus … . Wobei ‘Fertighaus’ nicht ganz zutrifft, denn Fertighäuser werden nicht fertig am Stück geliefert, sondern aus seriengefertigten Einzelteilen vor Ort zusammengesetzt! Wie unterscheidet sich das vom konventionellen Hausbau? – Nun, ein konventionelles Backsteinhaus wird aus vielen Tausend Steinen gebaut, die alle einzeln verarbeitet werden müssen. Ein Fertighaus besteht nur aus ein paar Dutzend größeren Platten, die dann zusammengesetzt werden müssen.

Man kann also frei wählen, ob man lieber sein Haus ‘Stein auf Stein’ bauen lassen will, oder ob es doch etwas schneller gehen soll, dann mit Fertigbautechnik. Jede Verfahrensweise hat ihre Vor- und Nachteile. Deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig mit der Bauplanung zu beginnen, um alle Eventualitäten berücksichtigen zu können!

Natürlich hat man die Qual der Wahl … , denn, selbst wenn man sich für die grundsätzliche Bautechnik entschieden hat, muss man noch die genauen Materialien für die Wände, die Fassade, die Fenster usw. auswählen! Als Nächstes kommt dann die Innenraumgestaltung: Welche Heizkörper werden gewünscht, wie soll der Fußboden verlegt werden und und und … .

Bauen ist immer ein Abenteuer!

Großbaustellen

Posted by Bauarbeiter Nick on 11. Januar 2012 with No Comments as ,

Großbaustellen haben es an sich, dass sie entweder dort errichtet werden, wo man wohnt, oder dort, wo man arbeitet. In allen anderen Fällen befinden sie sich genau auf dem Weg von der Wohnung zur Arbeit, grundsätzlich an den Stellen, die ohnehin schon für Staus oder zähfließenden Verkehr bekannt sind. Wer schlau ist, umgeht Großbaustellen auf eigens ausgeklügelten Umleitungen – nur um festzustellen, dass sich auch dort Hindernisse befinden, die den Arbeitsweg beträchtlich verlängern. Wer richtig schlau ist, fährt mit dem Fahrrad.

Eine in der Nähe der Wohnung oder der Arbeitsstelle befindliche Baustelle geht noch mehr auf die Nerven: Permanent ist man dem ohrenbetäubenden Lärm von Presslufthammern und Abrissbirnen ausgesetzt. Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr, geschweige denn das seines Gesprächspartners. Und wenn die Presslufthämmer und Abrissbirnen einmal schweigen, erreichen die Bauarbeiter mit ihren Gesprächen, die grundsätzlich niemals unter der Marke von 90 Dezibel geführt werden, denselben Effekt.

Ein schwacher Trost ist der vorübergehende Charakter einer Großbaustelle: Irgendwann, wenn das Werk vollendet ist, muss ja mal Schluss sein mit dem Lärm und den Verkehrshindernissen. Leider haben es Großbaustellen an sich, dass sie garantiert nie zum ursprünglich geplanten Termin fertiggestellt werden. Und wenn doch, ist die nächste Großbaustelle garantiert nicht fern.

Erfahrungen von Monika und Martin.

Im Winter Bauen

Posted by Bauarbeiter Werner on 3. Januar 2012 with No Comments as ,

Häuslebauer kennen das Problem: Den Winter. Denn in der Regel kann man es nur sehr schwer vermeiden, diese Zeit während der Bauphase auszuschließen, da ein Haus nun mal eben nicht in 6 Wochen von der Bodenplatte bis zum Einzug fertig ist. Viele kleine Bauabschnitte und einige größere Probleme zögern traditionell die Bauphase heraus und schließen […]